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3A-Verfahren

In drei Schritten zu einer nachhaltigen Verwertung von biogenen Reststoffen





Die Biogasproduktion nach dem 3A-Verfahren im PÖTTINGER Fermenter basiert auf einer diskontinuierlichen Trockenvergärung von biogenen Reststoffen (Bio- und kommunale Abfälle sowie organische Reststoffe der Lebensmittelindustrie und der Landwirtschaft) unter Sauerstoffabschluss. Dabei wird CO2-neutral Methan produziert. Dieses kann wiederum in Ökostrom und Wärme umgewandelt oder zu Biogas in Erdgasqualität aufbereitet werden bzw. als Treibstoff (LNG) für Nutzfahrzeuge dienen. Fossile Energieträger können somit eingespart werden.


Das Verfahren beschleunigt auch die Kompostierung. Anstelle der Hauptrotte werden die organischen Abfälle in die Fermenterboxen mit einem Arbeitsvolumen von ca. 45 m³ gefüllt. Anschließend wird in einem dreistufigen Verfahren Biogas erzeugt.

  • Die 1. Phase ist aerob, dazu wird das Material im Fermenter belüftet.
  • In der 2. Phase wird die Belüftung gestoppt und der anaerobe Prozess beginnt. Unterstützend wird ein Perkolat auf das Material gesprüht und die Fermenterbox temperiert. Die Biogaserzeugung beginnt und dauert zwischen 3 – 4 Wochen.
  • Wenn das Material ausgegoren ist, wird in der 3. Phase die Fermenterbox wieder belüftet und der anaerobe Prozess gestoppt

Das verbleibende Material wird in einer Nachrotte zu Kompost weiterverarbeitet und als Humusdünger verwertet.

Im Unterschied zur reinen Entsorgung und Verbrennung von organischen Reststoffen schließt sich bei der Verwertung in einer PÖTTINGER Fermenteranlage der Stoffkreislauf auf eine ökologische und ökonomische Art.